2. zuerst: Ein Ende
Zum Leben gehören Abschiede, Trennungen, Dinge, die aufhören.
Manchmal plant man ein Ende, manchmal ahnt man es, manchmal ist es gewollt und manchmal will man es auf keinen Fall!
Dieses eine Ende, was ich erlebt habe, wollte ich auf gar keinen Fall!!! Es war undenkbar, unglaublich, nicht vorstellbar. Überraschend. Endgültig. Doof.Kack-doof!!Nicht verzeihbar!
Das Ende dieser Liebe hat mir den Boden unter den Füßen weggerrisen. So schlecht, wie zu dieser Zeit ging es mir lange nicht....
Mai 2013
Es ist vorbei, tatsächlich vorbei...alles in mir weigert sich, das Ende zu akzeptieren. Als er seine Sachen abholt und so kalt wie ein Fisch zu mir ist, dringt die Tatsache, dass es wirklich und wirklich wirklich vorbei ist, immer mehr in mein Bewußtsein...in kleinen (sehr kleinen) homöopathischen Dosen lasse ich den Schmerz zu .....ich bin 49 Jahre, in 4 Wochen habe ich 4 Wochen Urlaub, da wir (er und ich) 4 Wochen Urlaub in Fankreich vor hatten ..im August werde ich 50, im Sommer wollten wir zusammen ziehen....Eben waren wir doch noch verreist und es fühlte sich an wie immer. Ich versteh Bahnhof.
Okay,ich bin machtlos und ich lass es zu, das Ende....
Ich bin allein,fühl mich allein wie schon sehr oft in meinem Leben und wie schon lange nicht. Insgesamt ein vertrautes, schmerzliches Gefühl. Der Boden öffnet sich kurz unter mir und mein Selbsterhaltungstrieb ackert auf Hochtouren....
Ich funktioniere irgendwie. Ich bin Psychotherapeutin und kann sogar arbeiten, bekomme Komplimente, habe zufriedene Klienten.
Kaum bin ich zu Hause, geht nichts mehr...gar nichts.Nothing. Auf den Boden legen, erden und im Inneren nichts mehr festhalten...nur das geht, weinen, schluchzen und warten bis es abebbt. Und es hat funktioniert.
Ich habe mal gelesen und inzwischen auch selbst erfahren, wenn wir die Gefühle zulassen, einladen, bleiben sie höchsten 15-20 Minuten, dann gehen sie wieder. Wie eine Welle, sie kommt, sie bleibt, sie geht. Das habe ich jeden Abend gemacht. Viele Abende.

Ich war so so traurig, unendlich traurig.
Freunde von mir sagten, oh das wird ein Trauerjahr! Ich dachte nur: nein, nicht so lange, kein Jahr, höchsten ein halbes...!
Es taucht in mir die Frage auf, was ich im bevorstehenden Urlaub mache,frage mich, was ich brauche:
Selbsterhaltung sagt: Fahr weg, geh unter Menschen, mach was, rede, schweige, aber mach was!!
Also: Internetrecherche: ....ich will ans Meer, eher unter Frauen, brauche Frauengespräche, ich will meditieren lernen (die Gedanken an ihn sollen kommen und sofort!, aber sofort!! weiterziehen), will mich körperlich betätigen...ich will mich spüren, Europa soll es sein und nicht so teuer....so viele Wünsche!
Ich finde Korfu, einen schönern Ort, für Individualreisende (hoffentlich keine Paare, keine Familien!!). Es gibt Angebote für Körper, Geist, Seele. Gebucht!...siehe weiter 3. Ein Anfang...
Manchmal plant man ein Ende, manchmal ahnt man es, manchmal ist es gewollt und manchmal will man es auf keinen Fall!
Dieses eine Ende, was ich erlebt habe, wollte ich auf gar keinen Fall!!! Es war undenkbar, unglaublich, nicht vorstellbar. Überraschend. Endgültig. Doof.Kack-doof!!Nicht verzeihbar!
Das Ende dieser Liebe hat mir den Boden unter den Füßen weggerrisen. So schlecht, wie zu dieser Zeit ging es mir lange nicht....
Mai 2013
Es ist vorbei, tatsächlich vorbei...alles in mir weigert sich, das Ende zu akzeptieren. Als er seine Sachen abholt und so kalt wie ein Fisch zu mir ist, dringt die Tatsache, dass es wirklich und wirklich wirklich vorbei ist, immer mehr in mein Bewußtsein...in kleinen (sehr kleinen) homöopathischen Dosen lasse ich den Schmerz zu .....ich bin 49 Jahre, in 4 Wochen habe ich 4 Wochen Urlaub, da wir (er und ich) 4 Wochen Urlaub in Fankreich vor hatten ..im August werde ich 50, im Sommer wollten wir zusammen ziehen....Eben waren wir doch noch verreist und es fühlte sich an wie immer. Ich versteh Bahnhof.
Okay,ich bin machtlos und ich lass es zu, das Ende....
Ich bin allein,fühl mich allein wie schon sehr oft in meinem Leben und wie schon lange nicht. Insgesamt ein vertrautes, schmerzliches Gefühl. Der Boden öffnet sich kurz unter mir und mein Selbsterhaltungstrieb ackert auf Hochtouren....
Ich funktioniere irgendwie. Ich bin Psychotherapeutin und kann sogar arbeiten, bekomme Komplimente, habe zufriedene Klienten.
Kaum bin ich zu Hause, geht nichts mehr...gar nichts.Nothing. Auf den Boden legen, erden und im Inneren nichts mehr festhalten...nur das geht, weinen, schluchzen und warten bis es abebbt. Und es hat funktioniert.
Ich habe mal gelesen und inzwischen auch selbst erfahren, wenn wir die Gefühle zulassen, einladen, bleiben sie höchsten 15-20 Minuten, dann gehen sie wieder. Wie eine Welle, sie kommt, sie bleibt, sie geht. Das habe ich jeden Abend gemacht. Viele Abende.

Ich war so so traurig, unendlich traurig.
Freunde von mir sagten, oh das wird ein Trauerjahr! Ich dachte nur: nein, nicht so lange, kein Jahr, höchsten ein halbes...!
Es taucht in mir die Frage auf, was ich im bevorstehenden Urlaub mache,frage mich, was ich brauche:
Selbsterhaltung sagt: Fahr weg, geh unter Menschen, mach was, rede, schweige, aber mach was!!
Also: Internetrecherche: ....ich will ans Meer, eher unter Frauen, brauche Frauengespräche, ich will meditieren lernen (die Gedanken an ihn sollen kommen und sofort!, aber sofort!! weiterziehen), will mich körperlich betätigen...ich will mich spüren, Europa soll es sein und nicht so teuer....so viele Wünsche!
Ich finde Korfu, einen schönern Ort, für Individualreisende (hoffentlich keine Paare, keine Familien!!). Es gibt Angebote für Körper, Geist, Seele. Gebucht!...siehe weiter 3. Ein Anfang...
almaamable - 12. Jan, 14:39
