Samstag, 1. Februar 2014

5. Teneriffa

Wow,wie aufregend! Wir (Fränky und ich )sitzen im Flieger nach Teneriffa und nähern uns den Realitäten: Wir wollen ab Sommer in Teneriffa leben und einen "Almaamable"-Ort erschaffen. Einen Ort, an den Menschen willkommen sein sollen, die Pause brauchen, Auszeiten brauchen, sich wieder zentrieren wollen, auf sich selbst besinnen. Ein Angebot für den Körper, für die Seele und den Geist. Ich möchte das anbieten, was ich selbst in Korfu erlebt habe, als es mir sauschlecht ging..Meine/unsere Ideen sprudeln nur so und ich seh mich schon dort, fliessend spanisch sprechend, ausgeglichen und sehr verbunden mit mir selbst und meinen Bedürfnissen und in guter Verbundenheit mit Fränky. Ich habe wieder Tiere, einen Hund, mindestens eine Katze und bin viel draussen. Ich werde mich wieder mehr bewegen, schwimmen, gärtnern und viel Licht geniessen. Ich lebe am Meer und in der Wärme und möchte mir diesen Lebenstraum erfüllen.

Fest steht, dass ich meinen Angestellten-Job kündigen werde. So oder so. Auch, wenn wir jetzt kein passendes Objekt finden, möchte ich auf Teneriffa leben. Selbst, wenn unsere Beziehung krachen geht, selbst wenn ich jetzt noch nicht weiß, wie ich mich finanzieren werde. Ich weiß nur eins: ich brauch etwas Neues, Wechseljahre sind Wechseljahre...alles nochmal wechseln. Es ist wie ein innerer Strom, dem ich folgen muss. Es gibt kein zurück mehr. Ich trainiere seit einigen Wochen im Hier und Jetzt zu bleiben, da ich immer wieder in meine Zukunft vorgeprescht bin und mein aktuelles Leben mich nur noch frustrierte. Alles fühlte sich nur noch anstrengend und schwer und zuviel an. ich lag ständig Frank in den Ohren mit der Frage, wann es endlich los geht!! Manchmal reichte, wenn ich wieder rumfluchte, dass ich keine Lust auf dies oder jenes habe, dass er mich ansah und sagte: "Sylki, ich weiß. Es soll losgehen!" Dann musste ich lachen und war wieder entspannt. Jetzt sage ich mir ständig mein Mantra: Hier und Jetzt! Alles, was ich im Hier und Jetzt zu tun habe, mache ich so gut ich kann und weiß, dass es Schritt für Schritt dahin geht, wo ich hin möchte. Schwerstarbeit!

Und dieser aktuelle Schritt heißt: Nach Teneriffa fliegen und Fincas anschauen.

Dank Franks Immobilienwissen sind wir an diesem Punkt. Er hat die letzten Monate recherchiert und recherchiert. In unendlicher Geduld mit Maklern korrespondiert, mit googlemaps und streetview

Sonntag, 12. Januar 2014

2. zuerst: Ein Ende

Zum Leben gehören Abschiede, Trennungen, Dinge, die aufhören.
Manchmal plant man ein Ende, manchmal ahnt man es, manchmal ist es gewollt und manchmal will man es auf keinen Fall!

Dieses eine Ende, was ich erlebt habe, wollte ich auf gar keinen Fall!!! Es war undenkbar, unglaublich, nicht vorstellbar. Überraschend. Endgültig. Doof.Kack-doof!!Nicht verzeihbar!

Das Ende dieser Liebe hat mir den Boden unter den Füßen weggerrisen. So schlecht, wie zu dieser Zeit ging es mir lange nicht....

Mai 2013
Es ist vorbei, tatsächlich vorbei...alles in mir weigert sich, das Ende zu akzeptieren. Als er seine Sachen abholt und so kalt wie ein Fisch zu mir ist, dringt die Tatsache, dass es wirklich und wirklich wirklich vorbei ist, immer mehr in mein Bewußtsein...in kleinen (sehr kleinen) homöopathischen Dosen lasse ich den Schmerz zu .....ich bin 49 Jahre, in 4 Wochen habe ich 4 Wochen Urlaub, da wir (er und ich) 4 Wochen Urlaub in Fankreich vor hatten ..im August werde ich 50, im Sommer wollten wir zusammen ziehen....Eben waren wir doch noch verreist und es fühlte sich an wie immer. Ich versteh Bahnhof.
Okay,ich bin machtlos und ich lass es zu, das Ende....
Ich bin allein,fühl mich allein wie schon sehr oft in meinem Leben und wie schon lange nicht. Insgesamt ein vertrautes, schmerzliches Gefühl. Der Boden öffnet sich kurz unter mir und mein Selbsterhaltungstrieb ackert auf Hochtouren....

Ich funktioniere irgendwie. Ich bin Psychotherapeutin und kann sogar arbeiten, bekomme Komplimente, habe zufriedene Klienten.

Kaum bin ich zu Hause, geht nichts mehr...gar nichts.Nothing. Auf den Boden legen, erden und im Inneren nichts mehr festhalten...nur das geht, weinen, schluchzen und warten bis es abebbt. Und es hat funktioniert.

Ich habe mal gelesen und inzwischen auch selbst erfahren, wenn wir die Gefühle zulassen, einladen, bleiben sie höchsten 15-20 Minuten, dann gehen sie wieder. Wie eine Welle, sie kommt, sie bleibt, sie geht. Das habe ich jeden Abend gemacht. Viele Abende.

DSC02601

Ich war so so traurig, unendlich traurig.

Freunde von mir sagten, oh das wird ein Trauerjahr! Ich dachte nur: nein, nicht so lange, kein Jahr, höchsten ein halbes...!

Es taucht in mir die Frage auf, was ich im bevorstehenden Urlaub mache,frage mich, was ich brauche:
Selbsterhaltung sagt: Fahr weg, geh unter Menschen, mach was, rede, schweige, aber mach was!!

Also: Internetrecherche: ....ich will ans Meer, eher unter Frauen, brauche Frauengespräche, ich will meditieren lernen (die Gedanken an ihn sollen kommen und sofort!, aber sofort!! weiterziehen), will mich körperlich betätigen...ich will mich spüren, Europa soll es sein und nicht so teuer....so viele Wünsche!

Ich finde Korfu, einen schönern Ort, für Individualreisende (hoffentlich keine Paare, keine Familien!!). Es gibt Angebote für Körper, Geist, Seele. Gebucht!...siehe weiter 3. Ein Anfang...

Mittwoch, 8. Januar 2014

1. ICH

Mittwoch, 5.1.14

Hey, kleine Seele.
Die Idee, diesen Blog zu erstellen und schon mal ein bisschen mit Dir zu reden, entstand im Urlaub auf der Dachterasse in Marrakesch. Da ich dort nicht online sein konnte, habe ich die ersten Gedanken in mein Heft geschrieben.
Inzwischen bin ich wieder zu Hause in Berlin und los gehts:

Du..kleines Seelchen, bist jetzt ca.7 cm groß, lebst seit ca. 4 Monaten im Bauch von Maria und Maria ist meine Tochter. Das heißt, ich bin Deine Großmutter oder besser, ich möchte Dir gern eine sein. Na mal sehen, wie das gehen wird auf die Entfernung. Momentan bin ich in Berlin und Du in Texas ...und ich habe ein bisschen Angst, Dich zu lieben und immer wieder verabschieden zu müssen....

Die Geschichte um Dein Entstehen wirbelt viel durcheinander und ich finde, es lohnt sich die komplette Geschichte zu erzählen...
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Hier ist die Dachterrasse, ein wunderbarer Ort und hier bin ich:
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Ich werde die Geschichte unterteilen und numerieren, so dass es einigermassen chronologisch ist und möchte Dir, meinem ungeborenem Enkelchen alles erzählen. Siehe Kapitel 2. zuerst: Ein Ende....
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Berlin.Texas.Kreta

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